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2026-03-28 Wladika Bruch-Mendelssohn

Kultur im Laurentiushaus:Vortrag: Max Bruch und seine Verehrung für Mendelssohn

Datum:
17.04.2026
Einblicke in die prägende Bewunderung des Komponisten für Felix Mendelssohn Bartholdy und ihre Bedeutung für sein Leben und Werk.

Die Mendelssohn-Verehrung des Komponisten Max Bruch

»Mit der höchsten Geistesbildung die größte Höflichkeit des Herzens«

Der Komponist Max Bruch (1838–1920) ist in unserer Region kein Unbekannter. Seine lebenslange Freundschaft zur Fabrikantenfamilie Zanders und seine Liebe zum Bergischen Land führten ihn immer wieder nach Bergisch Gladbach – nicht nur eine nach ihm benannte Straße oder das Denkmal in der Fußgängerzone zeugen bis heute davon. Einst gehörte Bruch zu den bedeutendsten Komponisten seiner Zeit und prägte das Musikleben weit über Deutschland hinaus.

Einen wesentlichen Teil von Bruchs Identität als Komponist und Musiker entsprang seiner Bewunderung für den rund eine Generation älteren Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847). Briefe, Äußerungen und Zeitzeugenberichte setzen sich dabei wie ein Puzzle zu einem umfassenden Gesamtbild zusammen. Einige dieser Dokumente, darunter eine umfangreiche Gedenkrede Bruchs zu Ehren Mendelssohns, befinden sich in Bergisch Gladbach in der Sammlung der Stiftung Zanders.

Die Mendelssohn-Verehrung zieht sich wie ein roter Faden durch Bruchs Biografie und wurde zuletzt in der Musikforschung umfassend aufgearbeitet. Im Herbst 2025 erschien dazu ein größerer Beitrag unseres Dozenten Bernd Wladika in einem Sammelband. Wladika ist Musikwissenschaftler aus Odenthal, 2025 wurde er mit dem Internationalen Tonkunst-Preis für besonders herausragende Essays junger Forschender ausgezeichnet.

Referent: Bernd Wladika, Musikwissenschaftler, M.A.

Veranstaltungsdaten

Termin: Samstag, 25. April 2026, 15.00–17.15 Uhr 
Kosten:
8,00 €
Ort:
Katholisches Bildungswerk Rheinisch-Bergischer Kreis, Laurentiusstraße 4–12, 51465 Bergisch Gladbach