
Bildungsveranstaltungen zum Thema "Christlich glauben" haben das Ziel, den christlichen Glauben kennenzulernen, sich mit ihm auseinanderzusetzen oder den eigenen Glauben zu reflektieren und zu vertiefen.

Bildungsveranstaltungen zum Thema "Christlich glauben" haben das Ziel, den christlichen Glauben kennenzulernen, sich mit ihm auseinanderzusetzen oder den eigenen Glauben zu reflektieren und zu vertiefen.
Glaubenskurse haben das Ziel, den Glauben kennenzulernen und zu erfahren oder den eigenen Glauben zu reflektieren und zu vertiefen. In beiden Fällen sind diese Kurse Quellen, um das eigene Leben und den Alltag neu durch den Glauben prägen zu lassen. Oft entstehen durch Glaubenskurse Gemeinschaften, die für die Teilnehmenden zu einer persönlichen Bereicherung werden. Dabei gibt es unterschiedliche Konzepte zu Glaubenskursen. Gemeinsam sind ihnen diese Merkmale: Verbindlichkeit auf Zeit | klare Konzeption | gemeinschaftliche Gestaltung | Vortrag und Gespräch | Spiritualität | Gemeinschaft.
Daneben gibt es zahlreiche weitere Veranstaltungen zu Glaubensthemen, die nicht an ein festes Kurskonzept gebunden sind: In den Einrichtungen der Kath. Erwachsenen und Familienbildung werden immer wieder zahlreiche Glaubensthemen zum Inhalt der Veranstaltungen. In Diskussionen, Vorträgen und Gesprächsformaten werden die Inhalte des Glaubens dargestellt und vertieft.
Die Bibel ist das zentrale Dokument des christlichen Glaubens. In den Büchern des Alten und Neuen Testaments werden die bleibend gültigen Glaubenserfahrungen Israels und der frühen Kirche erzählend aufbewahrt. Die Texte der Heiligen Schrift sind aber nicht nur historische Dokumente, in ihnen spricht Gott auch heute zu den Menschen. Deshalb ist die Erfahrung in der Auslegung der Bibeltexte und ihrer Aneignung in die persönliche Lebenssituation ein wichtiger Bestandteil des Glaubenslebens.
In unseren Veranstaltungen werden die Texte, Themen und Personen des Alten und Neuen Testaments daher in den Blick genommen und mit den Methoden der Exegese eingeordnet. Wesentlich ist aber immer ein In-Bezug-Setzen zum eigenen Leben, damit die Heilige Schrift eine Quelle des Glaubens sein kann.
Der christliche Glaube gestaltet sich aus in einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche, zugleich auch in einer konkreten Gesellschaft. In dieser sind zunehmende Säkularisierung genauso zu beobachten wie Spannungen und Spaltungen. Das Wissen um die eigene und um andere religiöse Identitäten ist für ein friedvolles gesellschaftliches Miteinander von wachsender Wichtigkeit.
Fragen aus Kirche und Gesellschaft aus einer Haltung des Glaubens anzuschauen und die Stimme von Theologie und Kirche in die existentiell und ethisch wesentlichen Diskussionen einzubringen, dazu ermutigen diese Veranstaltungen.
Die Kirche befindet sich in einer Zeit des Umbruchs. Der Synodale Weg hat wichtige Fragen sichtbar und Spannungen spürbar gemacht. Durch die Weltsynode in Rom wurden wichtige Schritte auf dem Weg zu einer synodalen Kirche begonnen. Und auch die Gemeinden im Erzbistum Köln stehen mitten in großen Veränderungsprozessen. Einzelveranstaltungen zu pastoralen Fragen auf allen Ebenen vermitteln dabei Transparenz und unterstützen Gemeinden, Gruppen und Einzelne auf ihrem Weg.
Ein lebendiger Glaube braucht auch eine lebendige und für den einzelnen Menschen stimmige Spiritualität. So bieten nicht nur solche Veranstaltungen Unterstützung und Hilfe im Glaubensleben an, die Glaubenswissen vermitteln. Auch das Kennenlernen von verschiedenen Arten der Spiritualität, das Wissen über sie und die Einübung in die Spiritualität sind wichtige Bestandteile eines gelebten Glaubens.
Das Leben als Familie ist eine besondere Bereicherung und zugleich eine Herausforderung, auch für Glaubensleben und Glaubenspraxis. Und zugleich werden auch Erwachsene, die lange kaum Kontakt zur Kirche hatten, durch ihr Elternsein oft zu Suchenden. So bieten diese Veranstaltungen Möglichkeiten, sich als Eltern erstmals oder neu mit den eigenen Kindern und anderen Familien auf den Weg des Glaubens zu begeben. Und andere Familien sind eingeladen, das sich verändernde Glaubensleben zu reflektieren und neue, für die eigene Familie passende Ausdrucksformen zu finden.
Der Dialog zwischen den Konfessionen sowohl für den eigenen Glauben als auch für das Miteinander der christlichen Kirchen von großer Bedeutung. In Einzelveranstaltungen und Veranstaltungsreihen werden deshalb Foren des Dialogs geschaffen und persönliche Begegnungen ermöglicht.
Der Dialog zwischen den Religionen sind sowohl für den eigenen Glauben als auch für das gesellschaftliche Miteinander von großer Bedeutung. In einer sich zunehmend ausdifferenzierenden Lebenswelt wird es von wesentlicher Bedeutung sein, einen fundierten und interessierten Dialog im religiösen Kontext zu führen. Das Wissen um und die gegenseitige Wertschätzung der Religionen ist Voraussetzung eines friedlichen gesellschaftlichen Miteinanders. In Einzelveranstaltungen und Veranstaltungsreihen werden deshalb Foren des Dialogs geschaffen und persönliche Begegnungen ermöglicht.
Theologie im Fernkurs bietet die Möglichkeit, berufs- oder familienbegleitend ein wissenschaftsnahes theologisches Fernstudium zu absolvieren. Der Abschluss aller drei Kursstufen qualifiziert als kirchlich anerkannter Abschluss für den Pastoralen Dienst. Das Bildungswerk begleitet die Studierenden im Erzbistum Köln mit monatlichen Tutorien (Begleitzirkel).