Die Ausstellung „Wer ist der Mann auf dem Tuch? Eine Spurensuche“ beschäftigt sich mit dem Turiner Grabtuch und den damit zusammenhängenden vielfältigen Fragen, um deren Beantwortung sich die Sonderausstellung in ansprechender wie informativer Form bemüht. Zwei Hauptaspekte werden behandelt: Handelt es sich um ein echtes Grabtuch? Und wenn ja, wen umhüllte es? Die Ausstellung wurde von den Maltesern konzipiert, inhaltlich mit der Erzdiözese Turin abgestimmt und wandert seit 2013 durch Deutschland sowie das deutschsprachige Ausland. Eine spanische Version reist seit 2020 durch Südamerika. Annähernd 200.000 Besucher konnten bisher insgesamt begrüßt werden. Kernstücke der Ausstellung sind das Turiner Grabtuch in einer originalgroßen Kopie und eine dem Abdruck des Tuches entsprechende Figur in Lebensgröße. 25 Stelen, 7 Exponate und ein Film laden Sie zu einer erkenntnisreichen und zugleich besinnlichen Ausstellung ein. Eine Broschüre sowie eine Internetseite (www.malteser-turinergrabtuch.de) ergänzen dieses Erlebnis. Die Ausstellung verbindet Wissen und Glauben in beeindruckender Weise. Texte der Heiligen Schrift zu Leiden und Kreuzigung Jesu Christi, wissenschaftliche Untersuchungen, traumatologische Erkenntnisse zum Grabtuch und historische Forschungen verdichten sich zur Annahme, dass der „Mann auf dem Tuch“ Jesus von Nazareth gewesen sein könnte und dieses Tuch seinen Leichnam umhüllte.
Die Leiden Jesu aus archäologisch-kulturhistorischer Sicht
Seit dem frühen Christentum sind in Jerusalem verschiedene Orte entstanden, die mit der Passion Jesu in Verbindung stehen -- ganz berühmt etwa die Grabeskirche und die Via Dolorosa. Das verbindet Jerusalem, die "goldene Stadt", die "Heilige" und die "Stadt des Friedens", wie sie oft genannt wird, mit dem Grabtuch von Turin, auf dem die Leiden eines gekreuzigten und gepeinigten Mannes deutlich erkennbar sind. Mit vielen schönen Bildern begeben wir uns auf die Spuren Jesu und entdecken diese heiligen Stätten, die über die Jahrhunderte von abertausenden Pilgern besucht wurden und in denen die Atmosphäre von ebenso vielen Gebeten steckt.
Dr. Sophie zu Löwenstein kennt Jerusalem "wie ihre eigene Westentasche". Denn als klassische Archäologin hat sie nach Ihrer Promotion dort zwei Jahre verbracht und unter anderem ein archäologisches Projekt betreut. Zusammen mit Sophie Bechtholdsheim und Adelheid Aulock ist sie zudem für die Grabtuch-Ausstellung zuständig. Zurzeit arbeitet sie in der Arche Nebra (in der Nähe von Halle) -- ein Museum, das sich mit der Himmelsscheibe von Nebra beschäftigt -- als Museumspädagogin und ist als solche für die Bildung und Vermittlung dieses Museums verantwortlich.
„Was ihr dem geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt“
Die Ehe-. Lebens- und Familienberatungsstelle im Gespräch mit der ökumenischen Notfallseelsorge und der Psychatrieseelsorge
„Irdisches spiegelt Himmlisches"- Wissenschaft oder Glaube?
Diskussion mit Pastor Schilling und Prof. Dr. Jean-Pierre de Vera (Raumfahrtbiologe)

750 Jahre Ratingen
Einen Überblick über alle anlässliche des Jubiläums geplanten Veransatltungen finden Sie hier.