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Wie ist Gott in der Welt? Die Weltreligionen: Vortragsreihe mit Diskussion und Begegnung

Wie ist Gott in der Welt? Die Weltreligionen:Vortragsreihe mit Diskussion und Begegnung

Die Reihe „Wie ist Gott in der Welt?“ wird die großen Religionen dieser Welt vorstellen. Wer bin ich und wie glaube ich? Wie können wir Gott begegnen? Welche Wege und Orte, welche Rituale und Traditionen gibt es? Wie prägen Geschichte, Regeln, Schriften und Dogmen den Glauben? Die Reihe ist eine Kooperation mit dem Ev. Forum Bonn und möchte Geschichte und Glaubensgrundsätze, Traditionen und Feste nahebringen und wird dabei verschiedene Wege gehen.
Grafik Weltreligionen
Datum:
5. Februar 2026

Wir werden Vorträge anbieten, in denen je eine Religion historisch und theologisch in den Blick genommen wird; wir wollen Räume besuchen, in denen sich die Gläubigen einer Religion zu Gebet und Gottesdienst versammeln; wir werden Orte suchen, wo in der Stadt und auf Friedhöfen an verstorbene Menschen erinnert wird; wir möchten versuchen, Elemente von Fest und Tanz zu erleben und zu teilen. 

Als erste der drei abrahamischen, monotheistischen Religionen werden wir das Judentum in den Mittelpunkt stellen. Es folgen das Christentum und der Islam. Daran anschließend werden wir den Buddhismus und den Hinduismus vorstellen. 

Die einzelnen Veranstaltungen laden Sie ein zum Zuhören, Nachfragen und – wenn es sich anbietet - bei Wasser, Wein und Salzigem miteinander ins Gespräch zu kommen. 

Um die Nachmittage und Abende planen zu können, bitten wir Sie um eine digitale Anmeldung über diese Seite oder durch eine Mail an info@bildungsforum-bonn.de. Gerne können Sie aber auch spontan kommen. Alle Veranstaltungen sind gebührenfrei. Spenden sind willkommen.

Weitere Infos: Karin Dierkes | dierkes@bildungsforum-bonn.de | 0228 42979-128

Themenschwerpunkt 1. Halbjahr 2026: Das Judentum

in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Bonn e.V.

 

Weißt du wer ich bin? - Gesprächskreis zwischen Juden und Christen

Di 17.02.2026 | 18.00 -20.00 Uhr

mit dem jüdischen Religionslehrer Beni Pollak und dem evangelischen Theologen Pfarrer i.R. Ulrich Thomas

Thema: Fastenzeiten bei Juden und Christen. Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit der Christen. Gibt es so eine Fastenzeit auch bei Juden? Und wozu dienen Fastenzeiten in den Religionen? 
Offene Veranstaltung ohne Anmeldung

Ort: Ev. Kirchenpavillon Bonn | Kaiserplatz 1a | 53113 Bonn

 

Das Judentum: Eine Einführung, Begegnung und Gespräch

Do 19.02.2026 | 19.00 Uhr

mit Rabbinerin Natalia Verzhbovska, Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld

Rabbinerin Natalia Verzhbovska wird an dem Abend zum einen die wichtigsten Etappen in der Geschichte des Judentums vorstellen, über Heilige Schriften und ethische Grundsätze sprechen. Zum anderen will sie einladen, dem Judentum zu begegnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. "Das Judentum ist lebendig", sagt sie.

Ort: Kath. Familienbildungsstätte Saal | Lennéstraße 5 | 53113 Bonn

Im Rhythmus des jüdischen Kalenders: Feiertage und gelebte Tradition

Mi 18.03.2026 | 19.00 Uhr 

mit Rabbiner Dr. Daniel S. Katz, Liberale Jüdische Gemeinde Köln

Eine Einführung in die Vielfalt der jüdischen Feiertage. Die Teilnehmenden erhalten einen verständlichen Überblick über zentrale Rituale, liturgische Traditionen und kulturelle Besonderheiten, die den Rhythmus des jüdischen Lebens seit Jahrhunderten prägen.

Rabbiner Dr. Daniel  S. Katz stammt aus New York und lebt seit rund 25 Jahren in Deutschland. Er ist promovierter Musikwissenschaftler und ausgebildeter Rabbiner mit Studien in den USA, Israel und Italien. Seit 2024 wirkt er als Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde Köln. Im Jahre 2005 war er Mitbegründer der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland und ist seit 2025 im Vorstand. Dr. Katz ist bekannt für seine Expertise in aschkenasischer Synagogalmusik sowie seine Tätigkeit als Kantor. Seine Arbeit verbindet theologische Tiefe, musikalisches Wissen und interreligiöses Engagement.

Ort: Ev. Kirchenpavillon | Kaiserplatz 1a | 53113 Bonn

Lebenswege im jüdischen Glauben: Rituale, Übergänge, Identität

Mi 25.03.2026

mit Rabbiner Dr. Daniel S. Katz, Liberale Jüdische Gemeinde Köln

Der Vortrag widmet sich den großen persönlichen Übergangsriten im Judentum – von Geburt und Bar/Bat Mizwa über Hochzeit bis hin zu Abschiedsritualen. Rabbiner Dr. Daniel  S. Katz zeigt, wie diese Feste das individuelle Leben strukturieren, Gemeinschaft stiften und religiöse Identität stärken. Er verbindet historische Hintergründe mit heutigen Formen gelebter jüdischer Tradition.

Ort: Kath. Bildungsforum Bonn | Kasernenstraße 60 | 53111 Bonn

Weißt du wer ich bin? - Gesprächskreis zwischen Juden und Christen

So 29.03.2026 | 17.00 -19.00 Uhr

mit dem jüdischen Religionslehrer Beni Pollak und dem evangelischen Theologen Pfarrer i.R. Ulrich Thomas

Thema: Pessach und Ostern in Jerusalem. Wie und wo werden in Jerusalem die beiden Hochfeste des Glaubens gefeiert?


Offene Veranstaltung ohne Anmeldung

Ort: Gemeindesaal Melanchton Haus der Kreuzkirche | An der Ev. Kirche 6 | 53113 Bonn

Das Alte Testament und die christliche Kirche. Neue Perspektiven auf ein altes Thema.

Mi 29.04.2026 | 19:00 Uhr

mit Prof. Dr. Markus Saur

Die Bedeutung des Alten Testaments dürfte für die Kirche eigentlich nicht in Frage stehen: Wenn die Bibel Leitfaden und Richtschnur ist, dann sollte das für die gesamte Bibel gelten. Doch das Alte Testament wurde in Theologie und Kirche immer wieder problematisiert. Ausgehend von der Geschichte dieses Problemverhältnisses sollen mit Blick in das Alte Testament die ganz eigenen Impulse der hebräisch-alttestamentlichen Texte für Theologie und Kirche herausgearbeitet werden.

Prof. Dr. Markus Saur ist evangelischer Theologe und Professor für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

Ort: Ev. Kirchenpavillon | Kaiserplatz 1a | 53113 Bonn

„Eine zerstrittene Sippschaft“. Von der Vielfalt des Judentums

Do 07.05.2026 | 19:00 Uhr

mit apl. Prof. Dr. René Buchholz

Die weitverbreitete Vorstellung von der Einheit des Weltjudentums“, schreibt der amerikanische Rabbiner Arthur Hertzberg, „ist ein Mythos, den sich Antisemiten lange Zeit zunutze gemacht haben.“ In Wahrheit ist das Judentum, wie Hertzberg formuliert, „eine zerstrittene Sippschaft“, und niemand kann sich anmaßen für ‚das‘ Judentum schlechthin zu sprechen. Der Vortrag versucht, in die Entstehung und in das Selbstverständnis der verschiedenen extistierenden Richtungen einzuführen.

Ort: Kath. Familienbildungsstätte Bonn | Lennéstraße 5 | 53113 Bonn

Führung durch die Synagoge in Bonn

Di 02.06.2026 | 19.00 Uhr

mit Dennis Jakov Barasch, Vorsitzender der Synagogengemeinde Bonn

Dennis Jakov Barasch wir das Gotteshaus vorstellen und zeigen, wo u nd wie die jüdische Gemeinde betet, singt und feiert. Anschließend planen wir im Gemeindesaal mit weiteren Gemeindemitgliedern über das Gehörte und Gesehene miteinander ins Gespräch kommen.

Hinweis: Bitte bringen Sie ihren Personalausweis und keine großen Taschen mit.

Ort: Synagoge Bonn | Tempelstraße 2 | 53113 Bonn

Besuch des Jüdischen Friedhofs

Juni 2026 

mit Leah Rauhut-Brungs

Ort: Schwarzrheindorf oder Römerstraße

Details folgen

Stolpersteine in Bonn

Mai oder Juni 2026

mit Jonas Blum

Details folgen